
ORTHODOXE OSTERN – METEORA UND OHRID
Osterreise durch den Balkan: Tradition und Glauben

1. OHRID – DAS „JERUSALEM DES BALKANS“
Ankunft am Flughafen und Beginn der Rundreise zu den Feierlichkeiten des orthodoxen Osterfestes. Transfer von Albanien nach Nordmazedonien mit der ersten Station in Ohrid, einer Stadt, die 1979 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen wurde. Die Stadt liegt am gleichnamigen Ohridsee (über 350 km² Fläche), der zu zwei Dritteln zur Republik Nordmazedonien und zu einem Drittel zu Albanien gehört. Es ist einer der größten Seen auf dem Balkan, einer der ältesten der Erde (vermutlich vor über einer Million Jahren entstanden) und beherbergt die meisten endemischen Arten weltweit. Als episkopale Stadt wurde Ohrid zu einem wichtigen Zentrum und gilt als der Ort, an dem das kyrillische Alphabet vermutlich von Heiliger Klement von Ohrid entwickelt wurde. Einer Legende nach gab es innerhalb der Stadtmauern einst 365 Kapellen, eine für jeden Tag des Jahres; daher wurde Ohrid im Mittelalter auch als „slawisches Jerusalem“ bezeichnet. Ankunft in der Stadt, Unterbringung im Hotel, Abendessen und Übernachtung.

2. OHRID
Wir besichtigen das historische Zentrum mit osmanischer Architektur, dem griechischen Theater und den orthodoxen Kirchen: die Kathedrale der Heiligen Sophia und die Kirche der Mutter Gottes. Nach der Stadtbesichtigung unternehmen wir eine Bootsfahrt auf dem Ohridsee, der 212 Tier- und Pflanzenarten beherbergt, darunter die Ohridsee-Forelle. Am Abend besteht die Möglichkeit, die Mitternachtszeremonien der orthodoxen Osternacht in den Kirchen der Stadt mitzuerleben. Abendessen und Übernachtung in Ohrid.

3. SHEN NAUM, KORÇA UND KALAMBAKA
Abfahrt nach Griechenland über Albanien. Vor dem Eintritt nach Albanien besuchen wir das orthodoxe Kloster Shën Naum, das aus dem 9. Jahrhundert stammt und an der Grenze zwischen beiden Staaten liegt. Nach der Besichtigung betreten wir Albanien und machen einen Halt in Korça, der größten Stadt Ostalbaniens auf 853 m Höhe, mit dem alten Basar und dem Stadtzentrum. Am Nachmittag Weiterfahrt nach Griechenland nach Kalamaka, in der Nähe der Meteora-Klöster. Unterbringung im Hotel, Abendessen und Übernachtung.

4. METEORA-KLÖSTER
Ein Tag, der den Meteora-Klöstern in Kalamaka gewidmet ist. Die Klöster wurden im 14. Jahrhundert auf natürlichen Felsformationen erbaut. Ursprünglich gab es 24 Klöster, die zum Schutz vor dem Vormarsch der Osmanen errichtet wurden; heute sind nur noch 6 bewohnt. Wir besichtigen zwei der noch aktiven Klöster. Nach der Mittagspause in der Stadt besuchen wir die Kirche der Mariä Aufnahme in den Himmel, die wunderschöne Fresken aus dem 14. Jahrhundert beherbergt und auf den Überresten eines alten griechisch-paganischen Tempels errichtet wurde. Rückkehr zum Hotel, Abendessen und Übernachtung in Kalamaka.

5. METEORA
Der Name bedeutet „in der Luft schwebend“ und bezeichnet ein wichtiges Zentrum der orthodoxen Kirche, das zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. Bis in die 1920er Jahre gab es weder Zugangsstraßen noch Steintreppen zum Aufstieg.Früher konnten Mönche und Besucher die religiösen Gebäude nur über mobile Holzleitern oder mit Hilfe von Personen erreichen, die sie in speziellen Netzen hinaufzogen. In den ersten Jahrhunderten des Klosterkomplexes wurde ein kompliziertes System aus Balken und Gegengewichten genutzt, das die Form der Felsen ausnutzte.Heute ist der Zugang dank in den Fels gehauener Treppen einfach und leicht erreichbar.

6. JANINA UND GJIROKASTRA
Wir verlassen Kalamaka und fahren nach Ioannina, der Hauptstadt der Region Epirus, eine Stadt voller Charme und Geschichte, geprägt durch eine einzigartige Mischung von Ethnien und Kulturen. Am Pamvotida-See gelegen, war sie das Machtzentrum von Ali Pascha Tepelena, einem albanischen Gouverneur des 19. Jahrhunderts, der zwischen Griechenland und Albanien ein halbautonomes Reich innerhalb des Osmanischen Reiches schuf, bekannt als der „Löwe von Janina“. Wir besichtigen das Kastro und die Insel Nisi mit dem ihm gewidmeten Museum. Am Nachmittag erreichen wir Albanien in Gjirokastra, eine UNESCO-Stadt, berühmt für ihre imposante Burg und das wunderschöne historische Zentrum mit dem Basar. Mit lokalen, osmanischen und italienischen Einflüssen aus dem frühen 20. Jahrhundert gilt Gjirokastra als eine der schönsten historischen Städte des Balkans. Abendessen und Übernachtung in Gjirokastra.
7. RÜCKREISE NACH DEUTCHLAND
Tag der Transfers für die Rückreise nach Deutschland vom Flughafen Tirana.
